WIR ÜBER UNS

Aktuelles & Termine

ccWebGLViewer: 3D-Modell ohne zusätzliche Plug-Ins

03.11.2015

ccWebGLViewer: 3D-Modell „erleben“ – ohne zusätzliche Plug-Ins

Spricht man von der Darstellung von 3D-Inhalten, so gibt es prinzipiell zwei unterschiedliche Techniken. Zum einen sind das meist hoch realistische Bilder oder Filme, die mit teils großem Zeitaufwand vorberechnet werden müssen. Hierzu werden leistungsstarke Rechner eingesetzt, die zur Berechnung eines Bildes mehrere Tage benötigen können und daher oftmals in einem Verbund sog. Render-Farmen zum Einsatz kommen.

Newsletter_2_15_webgl

Zum anderen wird das sogenannte Echtzeit-Rendering eingesetzt, das heißt die 3D-Inhalte werden zum Zeitpunkt der Darstellung berechnet und bieten dadurch einen viel höheren Grad der Interaktivität. Die Berechnung spielt sich hierbei auf der lokalen Grafikkarte ab. Erste Vorläufer der interaktiven 3D-Darstellung gab es bereits in den 50er Jahren beim amerikanischen Militär im Bereich der Radar-Erkennung. Danach wurden insbesondere CAD/CAM-Systeme immer weiter entwickelt.

Verschiedene Standards, insbesondere das ursprünglich von Silicon Graphics eingeführte OpenGL, haben zur Entwicklung des Echtzeitrenderns beigetragen. Mitte der 90er Jahre nutzten zunehmend auch nicht technische Anwendungen die Technologie und verhalfen ihr so zu einer immer rasanter werdenden Entwicklung. Insbesondere die Spiele-Industrie hat bis heute großen Einfluss in diesem Bereich.
Mit der Verbreitung des Internets wurde die 3D-Darstellung im Web-Browser interessanter. Allerdings war die Darstellung nur mit Hilfe von Plug-Ins wie Java, Flash oder anderen Lösungen möglich. Der Nutzer war also gezwungen zusätzliche Software zu installieren. Obwohl mit dem 3D-Format VRML die Möglichkeit geschaffen werden sollte, wurde eine Berechnung in der reinen Browser-Umgebung von den Herstellern nicht umgesetzt.

Mit der rückläufigen Verbreitung von Flash, und später auch Java, mussten Alternativen gefunden werden. Diese wurde mit der Entwicklung des WebGL-Standards geschaffen, welches auf dem „alten“ OpenGL-Standard basiert. Dadurch war erstmals eine von der Hardware unterstützte Darstellung von 3D-Inhalten im Browser möglich. Seit dem gewinnt WebGL zunehmend an Bedeutung und gilt als eine der zukunftsweisenden Technologien im Web.

An dieser Stelle setzt der neuer ccViewer von KiM an. 3D-Modell „erleben“ – ohne zusätzliche Plug-Ins. Neben klassischen Viewer-Funktionen, wie Drehen, Verschieben und Zoomen, haben wir weitere hilfreiche Features eingebaut. So kann zur besseren Ansicht das Modell beispielsweise transparent geschaltet, mit Konturen oder als Gitternetz angezeigt werden. Besteht das Modell aus einzelnen Teilen, können diese über die Baugruppenstruktur ebenfalls angezeigt und navigiert werden. Der neue ccWebGLViewer wird zukünftig in den CADClick® „ccCatalog“ integriert und zusätzlich als Stand-
Alone-Version verfügbar sein. Die einfache Einbindung mit parametrisierbarer Schnittstelle auf der Webseite bedeutet für Sie mehr Flexibilität und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, bei der Visualisierung Ihrer Produkte.

Fragen oder Probleme?

Wenn Sie Fragen zu unseren Lösungen und Produkten haben, kontaktieren Sie bitte unseren Vertrieb unter +49 6851 80006-0 oder benutzen Sie unser Kontakt-Formular...